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Kinesiologie

Die Tür zum Unbewussten

Kinesiologie bedeutet die Lehre von der Bewegung. Hier geht es um die Bewegung (Tonus) der Muskulatur. Den Spannungszustand der Muskulatur nennen wir Tonus. Über den Tonus der Muskulatur können wir Zugang zum Unbewussten bekommen. Das bedeutet, daß wir den Körper analytisch nach Ursachen für Krankheitssymptome abfragen können.

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Wir können den Körper nach den richtigen Medikamenten und therapeutischen Maßnahmen befragen. Bei psychischen Ursachen können wir die auslösenden Traumata erkennen und auflösen.

Kinesiologie ist eine alternativmedizinische Methode, die in den dreißigern Jahren von dem amerikanischem Psychiater Dr. John Diamond und dem amerikanischem Physiotherapeuten George Goodheart wiederentdeckt wurde. Auch in Deutschland gibt es seit mehreren Jahrzehnten Institutionen, die sich der Erforschung und Verbreitung dieser Methode widmen.

Es gibt unterschiedliche Zweige der Kinesiologie wie z. Bsp. das Touch for Health, Edukinestetik, Brain-Gym und vieles mehr. Bei näherem Interesse steht eine große  Auswahl an Fachliteratur auf dem Markt zur Verfügung.

Wie ist es möglich über einen Muskeltest Zugang zum Unbewussten zu bekommen?

Unsere Muskulatur wird von zwei Nervensystemen, dem willkürlichem und unwillkürlichem oder dem sympathischem (SNS) und parasympathischem (PNS) Nervensystem innerviert. Diese beiden Nervensysteme müssen harmonisch miteinander arbeiten, damit es dem Menschen möglich ist, seine Muskulatur willentlich zu steuern.

Das heißt, um einen Muskel anzuspannen, müssen beide Nervensysteme gleich arbeiten. Das ist eine rein physiologische Tatsache. Zum besseren Verständnis sei gesagt, das willkürliche Nervensystem in unserem Gehirn gibt den Befehl „Muskel anspannen“ und braucht eine Zustimmung des unwillkürlichen Nervensystems, damit eine Reaktion (Anspannen des Muskels) erfolgen kann. Bekommt es keine Zustimmung, ist eine willentliche Anspannung des Muskels nicht möglich!

Das unwillkürliche Nervensystem mit Sitz im Rückenmark steuert alle Automatismen im Körper wie z. Bsp. die Peristaltik des Darmes. Es reagiert auf jeden innerlichen Konflikt (individueller Streß) mit fehlenden oder überreagierenden Nervenimpulsen. Wenn das PNS also keine Einwände (Konflikt) gegen den Befehl „Muskel anspannen“ hat, gibt es einen notwendigen Impuls und der Muskel spannt an. Dem PNS geht es immer darum, unser Leben zu sichern. Wenn wir auf der Flucht sind, gibt es dem autonom arbeitendem Herzen einen Impuls, schneller zu schlagen.

Das PNS besitzt ein Gedächtnis, das sogenannte Unbewusste.

Dort ist alles gespeichert, was Sie jemals im Leben erlebt haben. Wenn Sie also gelernt haben, daß eine Herdplatte heiß ist, wird Ihr PNS dafür sorgen, daß Sie in der Nähe einer heißen Herdplatte automatisch Ihre Hand zurückziehen, um sich nicht zu verletzen. Das läuft ohne einen willentlichen Gedanken ab.

Jeder Konflikt (Sie beabsichtigen eine Handlung, die Ihr PNS (-> Unbewusstes) nicht für richtig hält, im Sinne Ihres Überlebens), äußert sich darin, daß Sie Ihre Muskulatur nicht willentlich steuern können, da der notwendige Impuls des PNS fehlt.

Also zusammengefasst:

Durch verschiedene Befehle aus dem Parasympathischem Nervensystem (auch Unbewusstes) , kommt es dazu, dass man manchmal den Muskel anspannen kann und manchmal aufgrund eines Stressreizes nicht. Das kann man durch einen subjektiven Kräftevergleich nachweisen, aber auch mit einem entwickeltem Gerät dem Kinesiometer.

Wie läuft der kinesiologische Test ab?

Im Prinzip ist der Test ganz einfach:

Wir verwenden den Oberarmmuskel, weil er uns am einfachsten zugänglich ist. Der Behandler sagt ihnen, wie sie den Arm halten sollen und zeigt ihnen die Richtung, in die er den Arm drücken möchte. Der Patient hält dagegen, sodass es dem Behandler nicht gelingt, den Arm in die gewünschte Richtung zu drücken.



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